LICC - Buchsause: Gone Girl

Sonntag, 19. Februar 2017
Was für eine "kranke Scheisse" - Entschuldigt meine Wortwahl, aber ich weiss nicht treffender in diese Buchsause einzuleiten. 

Plan war es sich was Neues zu wagen. Ein neues Genre und ein "neues" Medium: "Gone Girl - Das perfekte Opfer" von Gillian Flynn lesen auf dem Kindle. 




Eigentlich bin ich eher die Fraktion leichte Schnulzen oder Ratgeber alias Motivationsgeber, aber dieses Mal sollte es etwas Spannendes sein. Als Roman ausgeschrieben, habe ich in einigen Rezensionen gelesen, dass "Gone Girl" von Gillian Flynn doch eher einen Thriller-Touch hat. 
Thematisch will ich nicht zu viel verraten, da es ja sonst keiner mehr lesen will. Ich erzähl nur so viel: So etwas grausames kann ich mir kaum von einer Person vorstellen. Am allerwenigsten von einer Person, die vorgibt dich zu lieben, denn darum gehts im Groben. Das Vertrauen in einer Beziehung und die Gedanken dahinter, bzw. das Verletzten dahinter. Ich hab mich oft beim Lesen gefragt, wie man einfach nur so krank denken kann, um jemand so stark zu verletzen. 
Ihr merkt schon, ich wiederhole mich. Doch leider fehlen mir ein bisschen die Worte und mein Kopf rödelt nur so daher, wenn ich an die Story denke. Ich kann euch nur raten das gute Stück zu lesen. Ein bisschen abzutauchen in einer verdammt kranken Welt.

LESEN MIT EINEM KINDLE

Und wie wie war es jetzt auf einem Kindle zu lesen? Als großer Print-Fan fiel es mir tatsächlich ein bisschen schwer nach dem Kindle zu greifen, das nun schon länger auf meinem Nachtisch liegt. Ist nicht mein Kindle, sondern das von A., aber ich wollte es schon länger mal ausprobieren. Bei der Wahl nach einem neuen Buch, griff ich dann doch immer wieder ins Bücherregal, um ein echtes Buch in der Hand zu halten.
Neues Genre wagen, nahm ich zum Anlass auch ein neues Medium zu wagen. Wobei "neu" es wohl nicht so ganz trifft, wenn man überlegt, wie lange es schon E-Book-Reader gibt. 

Erstaunlich gut ließ es sich auf dem Kindle lesen. Der matte Bildschirm tut das Gleiche für die Augen wie echtes Papier in Büchern. Vorteil ist auf jedenfall das Gewicht bzw. die Größe, die einen das Kindle überall mit hin nehmen lassen. Da ist sogar mein Terminkalender (der immer dabei ist) größer. 
Überzeugt hat mich am meisten allerdings die Lichtfunktion. Ich zähle zu den Frühaufstehern, A. nicht. Am Wochenende, wenn die Zeit es zulässt bleibe ich dennoch gerne bei ihm im Bett liegen und lass dabei auch gerne mein Handy noch weg. Stattdessen greife ich gerne zum Buch. Die Nachtischlampe sorgt allerdings für unsanftes Wecken des Liebsten. Anders das Kindle-Licht. So kann er in Ruhe weiter schlafen und ich ein bisschen lesen. Super Kompromiss!

Fazit ist dennoch, dass ich auf echte Print Bücher nicht verzichten möchte! Vielleicht immer im Wechsel zwischen Kindle und echtem Buch. 

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