LICC - COGITER: Stressphasen überleben

Sonntag, 12. November 2017
*Unterstützt durch Produktplatzierung. 

Ich arbeite viel und gerne, doch manchmal muss selbst ich mich zügeln und mir eingestehen "Hallt Stop - bis hier und nicht weiter!". Dann sehne ich mich nach Jogginghose, Sofa, Fernsehen ohne to-do Liste. Ich bewundere Menschen, die einfach in den Tag rein leben, aber das bin ich einfach nicht. 

Mit meinem Blog, einem Full-Time Job (+Lernzeit), ein zeitintensives Hobby und vielen Bekannten, kommt eines oft zu kurz - ME-TIME!


Ich bin meist Wochen im voraus ausgebucht. Vier feste Wochentermine neben der Arbeit lassen wenig Spielraum für die Pflege der sozialen Kontakte. Da ich mich aber schrecklich gerne mit lieben Menschen treffe, versuche ich hier und da ein Dinner- oder Frühstücks-Date einzurichten. 

Um nicht komplett in Panik vor lauter Termine zu fallen, habe ich ein paar Tricks entwickelt für mehr Gleichgewicht in stressigen Phasen.

PLANEN IST DIE VOLLE MIETE

Ohne meinen Kalender sage ich nichts. Erst war es Filofax-Liebe, dann ein "normaler" gehypter Kalender und nun arbeite ich schon seit Wochen an meinem Bullett Journal 2018. Egal welche Termine rein kommen, ich schreibe alles auf! Termine trage ich normal in den Kalender, to-do Listen gibt es für mich in drei Formen. Zum einen gibt es die lange Liste in der so ungefähr alles steht, was irgendwie in nächster Zeit mal gemacht werden muss (Kleiderkreisel oder Fenster putzen sind Dinge, die auf der Liste quasi immer auftauchen). Die zweite Liste ist eine Wochen to-do Liste in der ich nach Termine und Zeit checken, festlege welche to-dos ich die Woche schaffen kann und will. Wichtig ist das "können" in den Vordergrund zu stellen und nicht das "wollen". Kaum etwas ist so unmotivierend wie ständig noch halb volle to-do Listen wegzulegen. Zusätzlicher Stress, auf den man gut verzichten kann. Daher gibt es bei mir auch noch eine tägliche to-do Liste in der ich detailliert mir den Tag anschaue und die riesigen to-dos in kleine unterteile. Für manch einen scheint das totaler Zeitverlust zu sein, ständig Zettel und Listen zu schreiben, aber um organisiert durch das Leben zu laufen, erleichtert es ungemein den Alltag und die 5-10 Minuten machen den Braten auch nicht fett. 


DATE DICH SELBST

Was vielleicht im ersten Moment seltsam klingt, ist für mich der Schlüssel des Problem. Der immer volle Terminkalender stresst mich ungemein, auch wenn ich viele dieser Termine mir absolut freiwillig lege. Ich unternehme wirklich gerne viel und rase gerne von einem Termin zum nächsten. Damit der Körper da nicht schlappt macht, und das tut mein Immunsystem extrem gerne, ist es wichtig sich selbst zu Daten. Die "me-time" ist mindestens so wichtig wie Freunde treffen und zur Arbeit zu gehen. Ich verbringe gerne Zeit für mich beim Handlettering oder im Schwimmbad/Sauna. Das ist für mich pure Entspannung und super einfach mal was alleine zu tun. By the way: geht mal alleine ins Kino. Kommt einem erst super seltsam vor, aber ist wirklich erholsam und sich mit niemanden Popcorn teilen müssen ist auch brilliant.


SPORTY GIRL

Wohl auch kein Geheimnis, aber wichtig immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Egal wie wenig Zeit man hat, ist es absolut wichtig Sport zu machen und sich zu bewegen. Dabei muss es nicht mal ein zwei Stunden Marathon sein, sondern einfach ein Spaziergang oder eine kleine Runde joggen bewirken schon Wunder. Also keine Ausrede, dass man aktuelle keine Zeit hat. Für Sport sollte man immer ein bisschen Zeit haben und zur Not steht man morgens eine halbe Stunde früher auf. Die halbe Stunde tut vielleicht im ersten Moment weh, aber gibt einem einiges an Energie für den Tag. 

Foto: oldie but goldie. 


AUSGEWOGENE ERNÄHRUNG + HELFERLEIN

Neben Sport und Bewegung ist natürlich die Ernährung auch sehr wichtig. Healthy Food boomt nicht grundlos. Also nicht direkt immer zur Fertigpizza greifen. Auch gesundes Essen kann schnell gehen. Dazu ist es wichtig, dass der Körper auch oder vor allem in stressigen Phasen alles bekommt was er braucht. Als kleines Hilfsmittel können dabei auch Nahrungsergänzungsmittel helfen. Ich nehme beispielsweise jeden Abend Magnesium, um weniger Krämpfe in den Beinen zu bekommen nach dem Sport. Außerdem nehme ich in stressigen Phasen gerne die Weichkapseln von Dr. Schneider "Stress & Relax" mit Melisse & Thymian. Sie unterstützten natürlich durch den stressigen Alltag.


COOL DOWN

Angelehnt an me-time habe ich auch den Ratschlag „cool down“. Es ist wichtig neben seinen to-dos und Pflichten entspannte Dinge zu tun. Angelehnt ist der Punkt auch an die Achtsamkeit und das hygge-Gefühl an dem ich mich auch in letzter Zeit oft erprobe. Im ersten Moment erscheint es vielleicht ein wenig fragwürdig, doch Mandala ausmalen hat nicht nur als Kind was beruhigendes. Furchtbar schwer, aber wohl sehr effektiv, ist Meditieren. Ein alter Bekannter hat täglich eine viertel Stunde meditiert und war dadurch sehr tiefenenspannt. Wirklich bewundernswert. Mir persönlich fällt so eine viertel Stunde schon furchtbar schwer, aber so muss jeder eben sein eigenes „cool down“ finden.


OFFLINE

Mit erhobenem Zeigefinger sage ich euch „aus mit der Kiste“. Ich find es sehr erschreckend wie abhängig wir von Smartphone, Tablet, PC und Co sind. Dazu diese ständige Angst, dass das Handy-Akku leer geht, also besser noch eine viel zu schwere Powerbank mit sich rumschleppen. Außer auf Reisen habe ich tatsächlich nie eine Powerbank dabei, da ich es als Luxus ansehe, wenn das Ding ungewollt aus geht. Ansonsten fällt auch mir es schwer nicht immer wieder drauf zu schauen. Wenn nicht Job oder Blog bedingt, dann auch privat. Daher tracke ich mittlerweile "Handy-frei" im Schlafzimmer und daddel so weder morgens noch abends im Bett rum. Handywecker kann man sich ja auch vorher schon stellen. Ansonsten versuche ich auch immer mal bewusst das Handy im Flugmodus in der Tasche zu lassen. Mein Plan ist immer mal ein internetfreier Urlaub, mal sehen wann das klappt. 


Habt ihr noch mehr Tipps gegen Stress? Dann immer her damit. 

*Vielen Dank an Dr. Schneider für das PR-Sample.

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