LICC - COGITER: Social Media Detox

Sonntag, 21. Oktober 2018
Sind wir mal ehrlich – wir sind alle irgendwie süchtig nach social media oder? 

Vor ein paar Wochen habe ich euch schon angekündigt, dass ich in meinem Urlaub versucht habe, auf Social Media so gut es geht zu verzichten. Gar nicht so einfach. 
Wartet man hier auf die Bahn und will da nur mal schnell schauen, ob das Baby der Bloggerin A schon da ist und wie weit ist eigentlich der Hausbau von Influencer B? Und dann trägt Bloggerin C noch so eine schönes neues Kleid. Ich glaub, das bestell ich mir auch mal. Nur zum Anschauen und schon ist es im Schrank. 




Jaja. Wir können uns wohl alle nicht von absprechen, dass Social Media uns begleitet. 
Tagtäglich und summiert bestimmt einige Stunden. Ich persönlich kann auch sagen, dass ich sehr gerne Instagram und Co. nutze, doch muss es wirklich immer so viel sein? 

Nachdem Consider Lena eine Woche Social Media Detox gemacht hat und ich auch schon öfters mit dem Gedanken gespielt habe, habe ich es ausprobiert. Nicht ganz in heimischer Umgebung, sondern bei einem einwöchigen Besuch in Dresden. Das Wetter war gut für kleine Ausflüge und ein riesen Haufen Lernzeug und ein längst gelesen wollenes Buch hatte ich auch dabei. 

Für die steigernde Selbstdisziplin habe ich kurzerhand Facebook, Instagram und Pinterest von meinem Smartphone gelöscht. Seltsames Gefühl das erst nach ein paar Stunden in mir realisierte nicht mehr so oft auf den kleinen Bildschirm zu gucken. Nach rund 48 Stunden habe ich mich daran gewöhnt und gleichzeitig darauf gefreut bald wieder Social Media zu nutzen – nur eben bewusster. 

Nach dem Selbstversuch (kann ich nur empfehlen) habe ich die Apps zurück geholt und mir ein paar „Regeln“ überlegt. Außerdem durfte ich die erste Runde "Good Life" mit anhören. Wunderbare Vorträge von starken Ladies wie Diana zur Löwen, die einen Vortrag über Social Media Nutzung hielt. 


1) Anti Social Media Start in den Tag 


Das meiste was die Menschen wohl heute nach dem Aufwachen machen ist auf ihr Smartphone zu schauen. So schnell kann man gar nicht gucken und schon hat man eine Stunde mit Bett verplempert. Ich bin ein Early Bird und bin am Morgen am produktivsten. Unnütz also die Zeit mit Social Media zu nutzen. Stattdessen habe ich mein Smartphone aus dem Schlafzimmer verbannt und nutze es erst beim E-Mails Checken beim Frühstück. Doch selbst das ist mir eigentlich noch zu früh und ich arbeite dran eine Stunde nach dem Aufstehen noch nicht mein Smartphone zu nutzen. Flugmodus hilft dabei. 


2) Kein Social Media bei Bewegung 


Gerade diese Woche zur Gamescom ist es mir klischeemäßig aufgefallen wie vielen Menschen nicht nach vorne beim Laufen schauen, sondern in ihr Smartphone. Dabei verpasst man so viel! Nicht nur, dass es gefährlich ist (diese Woche war meine Fahrradklingel mein bester Freund), sondern man sieht auch nicht die schöne Welt um sich herum. Daher die reale Welt bestaunen anstatt den Bildschirm. 


3) Good Vibes Accounts folgen 


Was bringt es mir „unerreichbaren“ Menschen zu folgen? Diana sprach es in ihrem Vortrag an wie oft man Accounts folgt, auf die man neidisch ist. Da kann man noch so realistisch denken, dass die Person natürlich nicht nur im Urlaub ist und nicht das ganze Leben glänzt, doch gerade Social Media gaukelt uns das oft vor. Daher weg mit denen! Lieber Menschen folgen die einen inspirieren. Meine liebsten Account sind @sissihardenberg, @alexavon heyden in ihrer @villapeng und @kategelinsky. Schaut mal rein, wenn ihr sie noch nicht kennt. 


4) Echte Komplimente 


Der vierte und letzte Tipp kommt auch von Diana und hat mich lange noch zum Nachdenken angeregt. Wie schnell schreiben wir Komplimente unter ein Instagram Bild, doch wie selten geben wir echte Komplimente? Zeit das zu ändern! Also sagt euren Mitmenschen doch einfach mal, dass sie ein schönes Outfit anhaben. Gehört sicherlich etwas Mut dazu, aber es fühlt sich gut an.

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