LICC - BUCHSAUSE: Auris

Montag, 1. Juli 2019
*UNTERSTÜTZT DURCH PRODUKTPLATZIERUNG

Kaum hatte ich das eine besondere Fitzek-Werk ausgelesen, lag auch schon das nächste in meinem Briefkasten: "Auris" von Vincent Kliesch. Verrückt wie schnell gute Autoren Bücher runterschreiben können. Doch dieses sollte anders sein...




Auris hat Fitzek nicht selber geschrieben. Er ist mehr der Coach bei der Sache. Von ihm entspringt die Idee, doch geschrieben hat es sein Freund Vincent Kliesch. Interessante Mischung wie ich finde, zwei Autoren in einen Topf zu werfen um gemeinsam ein neues Werk zu schreiben. Hut ab an Fitzek, nicht ständig reinzureden. Da muss wirklich großes Vertrauen da sein.

Doch worum geht es überhaupt? Das Akustik-Genie Matthias Hegel arbeitet bei der Polizei und kann, wie der Beruf es vermuten lässt, furchtbar gut hören. Super interessantes Thema für ein Buch, in dem man natürlich nicht hört, sondern sich beim Lesen nur Dinge vorstellt. 
In diesem Fall geht es darum, dass Hegel selbst für einen Mord im Gefängnis sitzt, den er behauptet begangen zu haben. Dass an dem Fall irgendwas nicht stimmt findet die True-Crime-Podcasterin Jula (schöner Name) raus. 

Und mehr will ich gar nicht verraten... 
Das Buch "Auris" ist für Fitzek-Fans ein Muss und für alle anderen empfehlenswert. Ich würde behaupten, dass man viel Fitzek heraus hört und doch ist es irgendwie anders. Nicht ganz so fesselnd, dass man nach dem Kapitel nicht mehr schlafen kann. Dafür näher an der Realität als so manch andere Fitzeks. Wahrscheinlich eine wunderbare Freibadlektüre für die kommenden Wochen Hitze.

*Vielen Dank an den Droemer Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar


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